Legend Talent Italia: Felix Hautmann zeigt Klasse
06/2026
Die Sommerhitze im Castelletto Motodrom lässt den Asphalt fast tanzen, Schatten liegen bei stolzen 40 Grad – und genau hier zeigt sich wahre Rennleidenschaft. Bei einem Event wie dem „Legend Talent Italia 2026“ zählt nicht das Budget, sondern die Nervenstärke auf der Strecke. Als einziger internationaler Gast fand sich Felix Hautmann mitten in einer Gruppe von 13 italienischen Lokalmatadoren wieder und lieferte sich mit diesen einen packenden Wettkampf um Zehntelsekunden.

ausgereifte Technik, preisgünstige Standardisierung: LegendCars
Die Rahmenbedingungen waren puristisch: nach dem offiziellen Briefing wurde per Los über die Technik entschieden – wer welchen Wagen ergattert. Doch Felix schlug gleich zu Beginn eine andere Linie ein. Mit seinen rund 40 Lenzen stammt er aus einer Generation, in der Technik und Fahrgefühl Hand in Hand gehen, und so präsentierte er sich auf dem Asphalt als routinierter Pilot. Statt die Kurven gewaltsam aufzureißen, zog er das ihm per Los zugewiesene Fahrzeug sanft durch den Apex, sparte so Grip und behielt die Kontrolle über alles, was passierte.
Bei 18 Minuten Qualifying-Zeit pro Gruppe wurde daraus ein spannendes Duell um Platz eins. Die Konkurrenz war hart und der italienische Ehrgeiz spürbar, doch Felix hielt Stand. Mit einer präzisen Runde landete er am Ende auf dem zweiten Platz seiner Gruppe. Der Gruppensieg – und damit das direkte Ticket ins Halbfinale – wurde nur um haarfeine 0,3 Sekunden verpasst. Doch anstatt über den knappen Unterschied zu jammern, stand für Felix fest: Dieser Fahrspaß und diese Chancengleichheit ist top!

Teamgeist und Spass im Rennsport, das findet man bei LegendCars!
Das Ergebnis dieses Tages ist ein klarer Schritt für Felix in eine neue Karrierephase: Bald gibt er sein Tourenwagen-Engagement auf und steigt mit einem eigenen Wagen in die Welt der Legend Cars ein. Grund genug ist die absolute Standardisierung im Motorsport. Egal, ob in Deutschland oder hier in Italien – es werden immer die gleichen nach Standard aufgebauten Legend-Cars-Fahrzeuge zugelassen. Der einzige Unterschied zwischen den Fahrern besteht in den Altersgruppen. Es ist das perfekte Allzweckinstrument: keine aerodynamischen Überlegenheit durch teure Anbauteile, keine Motor-Overkill, sondern reines Fahren.
Und gerade jetzt, wo sich dieser Trend festigt, wird die Landschaft für 2026 und 2027 richtig spannend. Der DMV BW hat die „LegendCars Meisterschaft 2026“ bereits ausgeschrieben und setzt damit auf bezahlbare Nachwuchsförderung unter einem Dach. Doch das ist nur der Anfang. Parallel dazu arbeitet der italienische Generalimporteur Adriano Monti an etwas viel Größerem: Für 2027 plant er eine gemeinsame europäische Meisterschaft, die sich über die Grenzen hinwegzieht und Deutschland, Italien, Frankreich sowie die Schweiz unter einer federführenden Organisation zusammenführen soll. Die Zeiten der Insellösungen sind gezählt – der Rennzirkus wird gerade richtig groß. Stay tuned!
Mit motorsportlichen Grüßen,
LegendCars Deutschland e.V.
















































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